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Auch wenn sich viele Eltern solche Kinder
wünschen. Die kleinen Einsteins haben es nicht immer leicht.
Ihre Begabung macht sie oft zu Außenseitern. Andreas Maislinger
vom Verein für hochbegabte Kinder will solche "Problemfälle"
ab Herbst in einer eigenen Schule für Hochbegabte in Innsbruck
ausbilden.
VON CLAUDIA THURNER
Maislinger schätzt, dass
es in Innsbruck etwa 120 hochbegabte Volksschüler gibt.
Doch für alle, darüber ist er sich klar, ist seine
Schule nicht geeignet. "Viele Hochbegabte fühlen sich
in normalen Volksschulen wohl. Für sie ist meine Schule
nicht gedcht", meint er. "Ich möchte jenen eine
Alternative bieten, die durch ihr Talent isoliert sind."
Und das wären statistisch gesehen fünf bis zehn Kinder
in Innsbruck.
Österreichweit wäre
es die erste Volksschule für Hochbegabte. Eine Privatschule
nach Vorbild der 1998 in Zürich gegründeten "Talenta".
Landesschulrats-Präsident
Sebastian Mitterer kann Maislingers Idee durchaus etwas abgewinnen,
weiß er doch, "wie schwer es ist, für Hochbegabte
eine geeignete Schule zu finden". Derzeit gibt es die Möglichkeit,
Klassen zu überspringen. Trotz- dem glaubt Mitterer, dass
das Einzugsgebiet um Innsbruck zu klein ist, um eine eigene Schule
zu gründen. Und er bibt noch einen zweiten Aspekt zu bedenken:
"Kinder müssen auch soziale Kompetenzen lernen. Dafür
sind Klassenverbände geeignet."
Maislinger ist fest entschlossen,
im Herbst zu starten. Heute Abend informiert er Interessierte
im Stadtcafé Innsbruck (Beginn: 20 Uhr).
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