Elternberichte


Alexander Höfler, 8 Jahre

Guten Tag!

Mein Name ist Uta Höfler und ich bin Mutter dreier Kinder, im Alter von 9 Jahren, 8 Jahren und fast 6 Jahren.
Das ganze Wochenende habe ich mir die Seiten über Hochbegabung im Internet gesucht und sehr gründlich studiert.
Dabei bin ich immer wieder auf Ihren Namen aufmerksam geworden und dachte das ist mein Ansprechpartner der sich auskennt. So nun möchte ich Ihnen gerne mein Problem schildern;

Alexander unser achtjähriger Sohn bereitet uns in der Schule große Schwierigkeiten. Er stand in der ersten Klasse in Mathe glatt eins, nun aber glatt fünf. Wieso habe ich mich gefragt und festgestellt das der Stoff der ersten Klasse wiederholt wird, was ihn nicht sonderlich interessiert.
Da er zu hause schon viel weiter rechnet, gut dahinter verbirgt sich noch keine Hochbegabung, aber wenn ein achtjähriger im Denktraining Aufgaben der ersten oder auch schon mal der zweiten Stufe der Hauptschule löst ist es doch schon merkwürdig!
Aber ich sollte wohl etwas weiter ausholen:
Mit 14 Monaten bekam er "Anfälle" worauf wir einen Kinderarzt aufsuchten, nach einigen Test wurde uns gesagt er leidet an Psychosomatischen Störungen, die man uns so erklärte: er denke schneller als sein Körper handelt.
Er wurde dann mit Convulex behandelt was sein Schnelldenken blockieren sollte. Nach zwei Jahren brach ich die Behandlung ab, da er immer Nervöser und unausgelicherner wurde, z.B. er schlief nur noch drei bis vier Stunden in der nacht, wenn man ihm etwas nicht sofort erklärte wurde er aggressiv
und interessierte sich für nichts ...
Nach dem Abbruch lehrte er so schell was ihm bis dahin fehlte und er fing an zu bauen ein Beispiel 10 Dosen Bier mit einen halben Liter Inhalt übereinander zu stellen, was der große nur bis 6 schaffte da er zu klein war höher zu gelangen, Alex ist aber kleiner als Max!
Alex konnte sich genau an ein Haus erinnern und es beschreiben, nicht außergewöhnlich? Doch er hatte das Haus nur einmal gesehen und das war ein Jahr her!
So könnte ich nun fortfahren, aber das ist dann doch zu lang!
Ein aktuelles Beispiel: wir sind mit dem Auto unterwegs und Alex fragt:" Wie lang sind wir unterwegs?" "Zweieinhalbe Stunden" war meine Antwort.
Kurze Pause! "Das sind fünf halbe Stünden oder 150 Minuten!" war die Erklärung von Alex.
Ich musste er mal nachrechnen ob diese auch stimmte.
Nun sagt mir die Lehrerin er ist nicht in der lage einfache Aufgaben zu lösen und würde ihn auch notfalls wenn es nicht Besser wird zurück in die erste Klasse stufen. Ist er da richtig? Er ist auch ein Legastheniker, was aber meiner Meinung nach nicht besonders schlimm ist denn mein Mann ist es
auch und dazu kommt noch ein überdurschnittlicher IQ.
Können nun Sie mir helfen? Ist unser Sohn so dumm wie die Lehrerin sagt oder ist er einfach zu schlau für sie??
Wo kann ich das am besten Testen und wie soll ich mit ihm weiter machen?
Über eine baldige Antwort von Ihnen würde ich mich besonders freuen.
Mit freundlichen Gruß

Uta Höfler

Wiesengrund 4c
4150 Rohrbach OÖ
Tel: 07289/ 6286

 


 Aktuell vom 01.12.2000

 NACH OBEN 

Eltern - Net
Kinder - Net
Berichte
Medien
Akademien
Links

HOME


 Kontakt: Andreas Maislinger

 Webmaster © Karin Uhlig 2000

GOWEBCounter by INLINE