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Georg Rendl "Haus in Gottes Hand" Herausgegeben von Hildemar Holl Salzburger Bibliothek, Band 7 ca. 270 S., geb. EUR 19,- (ab sofort im Fachhandel erhältlich) ISBN 3-7013-1069-6 Nach der "Glasbläser-Trilogie" und dem "Bienenroman", die eine große Leserschaft gefunden haben, erscheint nun zum 100. Geburtstag das Salzburger Schriftstellers Georg Rendl der Roman "Haus in Gottes Hand" Georg Rendl, 1903 in Zell am See geboren, lebte ab 1938 in St. Georgen, wo er 1972 starb. Rendls Entschluss, sich im nördlichen Flachgau niederzulassen, war u.a. von den politischen Ereignissen der Zeit bestimmt. Als Gegner der Nationalsozialisten wich er der Stadt Salzburg aus, um sich nicht anpassen zu müssen. Trotzdem kam er 1940 für einige Tage in Gestapo-Haft. In der Salzburger Bibliothek im Otto Müller Verlag bisher erschienen: "Die Glasbläser von Bürmoos" (1995) und "Der Bienenroman" (1996). Hildemar Holl, 1949 geboren in Oberndorf, Germanistik- und Publizistikstudium, Bibliothekar am Institut für Germanistik, Mitarbeit am Salzburger Literaturarchiv; zahlreiche journalistische und wissenschaftliche Publikationen. Der Salzburger Dichter Georg Rendl erzählt in seinem erfolgreichen und stark autobiographischen Roman "Haus in Gottes Hand" (erstmals erschinen 1951) von einem Schriftsteller, der sich mit seiner Frau auf dem Land ansiedelt. Ein altes Haus, inmitten von fruchtbaren Bauernland und in der Nähe der großen Au, hat die Städter bezaubert. Sie machen aus dem zernagten barocken Gebäude ein gemütliches Wohnhaus. Mit viel Eigenleistung ergänzt das Ehepaar das knappe Kapital. In der Schilderung der Freuden, Mühen und Sorgen des Bauens, in der Beschreibung des Gartens, im Erzählen über das langsame Vertrautwerden mit den bäuerlichen Nachbarn erweist sich Rendl als genauer Beobachter und realistischer Erzähler. er kennt das Leben auf dem Lande und seine Licht- und Schattenseiten. Der Romanheld muss sich täglich zwischen den Forderungen des Hauses, des Gartens und dem Schriftstellerberuf entscheiden. Das Haus und seine Bewohner trotzen Hochwasser und Dürre, das Ehepaar freut sich über die Blütenpracht und die reiche Ernte. Die Natur und die Jahreszeiten geben den Rhythmus und Maß vor. Vermittelt durch die Augen des Dichters entsteht von dem Leser ein Bild vom Reichtum des Lebens. Doch erst durch die Menschen, Freunde und Nachbarn, wird das Heim zu einem "Haus in Gottes Hand" Quelle: Otto Müller Verlag, Programm Frühjahr 2003 |
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