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"Von
deutscher Innerlichkeit und Gemütstiefe ist dieser neue Roman Georg
Rendls erfüllt. Wie ein junger Mann sich in Gewissensnot und -freiheit
der göttlichen Fügung und Führung anvertraut, hat der
junge Dichter im Lebensgang des "Berufenen" mit zwingender
und beglückender Gläubigkeit dargestellt.
Dem Ernst des Themas entspricht die Dichtung Rendls nach Höhe und
Tiefe, aber auch nach einer andern Seite hin: sie ist lauter und schlicht,
wahr und klar. Der Erlösungsgedanke ist wohl in keiner neueren
deutschen Dichtung so überzeugend dargestellt und so bildhaft -
als Vision - gestaltet worden. Es waltet in Rendl die künstlerische
Kraft der großen Maler des Mittelalters, die Altartafeln schufen."
(DVA, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart und Berlin)
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