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Rupertusblatt, 26.
September 2004 Humus, aus dem Berufungen sind SYMPOSION: Was macht guten Boden für Priesternachwuchs aus Einen wichtigen Beitrag, damit „die Quellen geistlicher Berufungen sichtbar werden“, erhofft sich Erzbischof Alois Kothgasser vom Symposion über „Priester-Mistbeete“ Anfang Oktober in St. Georgen bei Salzburg. ST. GEORGEN/SBG. Die Frage, was einen besonders guten Nährboden für Berufungen ausmacht, steht im Mittelpunkt des Austausches von Fachleuten und Betroffenen. Erzbischof Kothgasser stammt selbst aus einem Umfeld, das besonders viele Priester und Ordensleute hervorgebracht hat; seine Heimatgemeinde St. Stefan im Rosental (Steiermark) gehört mit zwölf lebenden Priestern zu den „Spitzenreitern“ unter den so genannten „Priester-Mistbeeten“ im deutschen Sprachraum. Informationen darüber hat der Innsbrucker Politologe Andreas Maislinger zusammengetragen, er ist auch der Initiator des vom 7. bis 10. Oktober stattfindenden Symposions. Unterstützung fand Maislinger bei Erzbischof Kothgasser, der in der Bischofskonferenz – aber auch im „Rat der Europäischen Bischofskonferenzen“ (CCEE) – für Priesterberufungen zuständig ist. „Der Humus für geistliche Berufungen entsteht in Familien, die ihren Glauben im Alltag leben, in Pfarrgemeinden, die Zeugnis ablegen für die Botschaft Christi, in Priesterseminaren, die Orte geistlichen Lebens und spiritueller Tiefe sind“, erklärte er zum Symposion. Alle diese Quellen geistlicher Berufe seinen voneinander abhängig und dienten einander, „wenn das christliche Leben lebendig ist und dem Angebot und den Anforderungen des Evangeliums entspricht“. Dann schenke Gott „die Berufungen, die die Kirche für ihren Dienst am Heil der Menschen benötigt“, so Kothgasser. kap INFORMATIONEN: www.maislinger.net/rendl/index.html |
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