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Innsbruck, 20. November 2004
Verehrter Herr Bischof Grab, soeben habe ich Ihren Hirtenbrief zum Jahr der Priesterberufungen 2005
gelesen. Sie fordern darin jeden einzelnen Gläubigen auf selber
weiterzudenken und sich die Frage zu stellen „was kann ich für
den Priesternachwuchs tun?“ Eingeladen waren Pfarrgemeinden mit starkem Priesternachwuchs aus dem ganzen deutschen Sprachraum. Nach mehr als zweijährigen Nachforschungen konnte ich 71 „Priester-Mistbeete“ finden und zum Symposion einladen. Ich denke, dass diese Pfarrgemeinden durch Ihren vergleichsweise starken Priesternachwuchs einige Hinweise auf Ihre gestellte Frage geben könnten. Ein Ergebnis des Priester-Symposions ist es jedoch, dass sich kaum jemand für diese „Erfolgsmodelle“ im Bereich des Priesternachwuchses interessiert. Gerade kirchliche Medien sind viel mehr damit beschäftigt den Priestermangel zu beklagen. Aus Ihrem Bistum blieben meine Anfragen nach Pfarrgemeinden mit starkem Priesternachwuchs ohne Antwort. Ich kann daher in meiner Internet-Dokumentation www.maislinger.net/rendl kein „Priester-Mistbeet“ aus dem Bistum Chur anführen. Herzliche Grüße aus Innsbruck
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